WIE wollen sie persönlich aus dem Labyrinth des Lebens finden???

Ich stelle mir folgendes vor: Das Labyrinth des Leidens soll das Leben darstellen. Jeder Mensch der lebt, leidet. Er macht sich Gedanken über den Tod, er muss mit ansehen, wie seine Familie im Alter stirbt, er muss dem Tod in die Augen schauen. Wenn man lebt, lebt man nur richtig, wenn man auch mal traurig ist, wenn man eine Leidensphase durch macht.

Der Weg aus dem Labyrinth, ist der Weg wenn man stirbt. Man kommt erst aus dem Labyrinth heraus, wenn man gestorben ist, wenn man diesen wunderschönen Planten verlassen hat.

Ich weiß nicht, wie ich den Weg nach Draußen finden will und werde, da es der Weg des Todes ist. Ob ich im Alter sterben werde oder jung, ob ich bei einem Unfall sterben werde oder ob ich einschlafen werde, weiß ich nicht. Ich weiß nicht wie man aus dem Labyrinth herauskommt. Ich glaube, dass es keiner weiß. Keiner weiß auch, ob das Sterben nicht dass schönste ist, was es auf der Welt gibt. (Sokrates: Niemand weiß, was der Tod in Wirklichkeit ist, noch ob er für den Menschen nicht der größte Segen ist. Dennoch fürchten aber die Menschen ihn so, als wäre er das größte aller Übel.) Außerdem ist Sterben genauso natürlich wie geboren zu werden. Schließlich heißt es: Der, der zu Leben anfängt, beginnt auch mit dem Sterben. (Francis Quarles). Ich weiß nicht, wie ich den Weg finden werde. Was ich aber weiß ist, dass ich nicht sterben werde weil ich krank bin, sondern weil ich lebe.

Jeder findet einen anderen Weg aus dem Labyrinth. Einen einzigartigen.

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