Aufgaben KW 50 (09.12.13-15.12.13)

PFLICHTTEIL

Ich denke, dass Literatur wichtig ist, um sich fortzubilden. Durch sie kann man vieles lernen, aber auch anderen etwas beibringen. Man kann in andere Welten eintauchen und verstehen, wie sich andere Menschen in verschiedenen Situationen fühlen, was sie denken und wie sie in der jeweiligen Situation handel. Da  ich den Begriff “Literatur” nicht genau definieren kann, ist es schwer, sich darüber zu unterhalten. “Wenn eine Geschichte erzählt wird, dann ist es Literatur!”, wobei Zeitschriften keine Literatur sind, obwohl in ihnen genauso eine Geschichte erzählt werden kann. Für mich sind folgende Dinge keine Literatur: Zeitschriften, Lexika, Duden, oder ähnliches.
Da ich jetzt beschrieben habe, was für mich keine Literatur ist, ist, wohl logisch, was Literatur ist. Die größte Sammlung an Literatur sind wohl Bücher. In ihnen werden nahezu unendlich viele Geschichten erzählt, so dass sich kein Mensch jedes Detail von ihnen merken könnte. Sie werden in allen Sprachen geschrieben, doch nur manchmal auch übersetzt.
Da ich gerade so viel gutes über Literatur erzähle, muss ich natürlich auch sagen, dass nicht jedes Buch, so gut ist und man Spaß daran hat, es zu lesen. Es gibt durchaus auch schlechte Bücher, ohne jegliche Spannung, Witz oder einfach keine gute Geschichte erzählt. Solche Bücher zählen natürlich (leider) auch zur Literatur. Ich, für mich, würde solche Bücher am liebsten verbieten, da man ja nicht wissen kann, ob ein Buch gut oder schlecht ist, bevor man es gelesen hat. Also liest man, für gewöhnlich, das ganze Buch, um diesem noch eine letzte Chance zu geben, die dieses dann doch nicht ausnutzt. Am Ende hat man sich dann gezwungen unter Umständen etwa 700 Seiten eines schlechten Buches zu lesen, nur, damit man am Ende sagen kann, dass es Kopfschmerzen bereitet und es niemand lesen sollte. So eine Art von Literatur ist schlecht. Allerdings tritt diese, Gott sei Dank, nicht zu häufig auf, so dass man froh sein kann, dass man fast immer ein gutes Buch erwischt.

 

 

 

Ich hätte Alaska persönlich, falls ich denn wissen würde, was sie vor hat, sagen: “Mach es nicht.”
Dieser Satz trifft allerdings auch nur zu, wenn ich Alaska kennen würde und wissen würde, was sie vor hat. Wenn ich allerdings ein Lehrer oder oder “Der Adler” gewesen wäre, dann würde ich natürlich sofort wegen dem Alkohol eingreifen. Da ich aber davon ausgehe, kein Lehrer oder der Adler zu sein, werde ich mir vorstellen, dass ich weiß, was Alaska vorhat und mich deshalb auf die Wörter “Mach es nicht.” beziehen.  Ich denke diese Worte sind, wenn man länger darüber nachdenkt, auf jeden Fall nicht passend. Da ich aber in einer spontanen Situation bin und ich mir diese Worte auch spontan überlegt habe, denke ich, dass ich diese sagen würde. Ich denke aber nicht, dass Alaska in dieser Situation auf mich hören würde, sie würde mich eher ignorieren und denken: “Der weiß doch eh nicht, was los ist. Ich muss schnell zum Grab meiner Mutter…”
Daher sind die Worte, die John Green gewählt hat: “Mach es nicht, du wirst geliebt und dir wird vergeben” (so in etwa), schon eher zutreffend. Ich weiß nicht, ob Alaska auf die Worte des Autors hören würde, aber ich denke, die Chance, dass sie darauf hören würde, ist größer, als die, dass sie auf meine hören würde.
Im ganzen bin ich mir nicht einmal sicher, ob sie auf irgendjemand gehört hätte, egal was diese Person gesagt hätte. Allerdings sind das alles nur Vermutungen, da niemand weiß, was Alaska denk und wie sie handeln würde.

 

 

Wie wollen Sie persönlich aus dem Labyrinth des Leidens finden?” Ich denke es ist Sinnlos, sich darüber zu unterhalten, was das Labyrinth ist, da es schon in der Aufgabenstellung steht, dass das Labyrinth das Labyrinth des Leidens ist. Doch was ist das Leid? Ich denke, dass das Leid das Leben sein kann und sich die Person im Labyrinth, man selbst, sich fragt wie sie das Leben bestehen soll, oder wie man dem Leben entkommen soll. Ich bin mir sicher, dass es viele weisen gibt, dies hier zu interpretieren, doch ich denke, schon vorab, dass Alaska, in meinen Augen, die falsche Entscheidung getroffen hat. Ich denke, sie hat das Labyrinth als das Leben angesehen und dass das Leben ein Leiden ist. Deshalb wollte sie sich aus dem Leben  befreien, indem sie Selbstmord begeht. Niemand weiß wirklich ob es Selbstmord war, doch ich denke, dass, falls sie so gedacht hat, es Selbstmord gewesen sein muss.
Doch ich muss sagen, dass ich denke, dass Selbstmord nicht die richtige Antwort sein kann. Ich denke, das Leben sollte eine Herausforderung für jeden Menschen sein und jeder Mensch sollte aus eigener Kraft aus diesem Labyrinth entkommen. Der Tod ist so etwas wie ein Richter, der entscheidet, wann man aus dem Labyrinth darf und wer aus dem Labyrinth darf. Niemand weiß was nach dem Labyrinth kommt, doch jeder hofft, dass es etwas besseres ist, als das Labyrinth. Also wäre meine Antwort, auf die Frage wie ich aus dem Labyrinth des Leidens kommen will: Das Leben weiterleben.

 

 

alaska

Hier ein schlecht gepaintedes Titelbild.

 

 

WAHLTEIL

Hallo. Ich bin Alaska Young und ich bin 8 Jahre alt.
Mein Dad arbeitet oft sehr lange, so dass ich ihn nicht sehr häufig sehe und meine Mom kümmert sich um unser Haus. Geschwister habe ich keine, also bin ich oft sehr alleine und kann mit niemandem spielen. Doch heute ist das anders. Ich habe mich schon lange auf heute gefreut, denn Mom hat mir versprochen, dass wir heute in den Zoo gehen, leider ohne Dad, da er wieder arbeiten muss. Trotzdem kann ich es kaum erwarten, weil ich noch nie in einem Zoo war und mir Mom erzählt hat, dass es da ganz toll ist und es viele Tiere gibt, die ich noch nie gesehen habe.

 

Wir sind jetzt im Zoo. Es ist einfach toll! Ich sehe so viele Tiere, die ich sonst immer nur auf Bildern gesehen habe. Es gibt viele riesige Tiere, wie zum Beispiel Giraffen; sie sind so groß! Wenn ich einmal erwachsen bin, will ich auch so groß sein. Mom mochte am liebsten die Affen, wobei ich immer noch die Giraffen toll finde, weil sie so riesig sind. Meine Mom redet mit vielen Leuten die ich nicht kenne und immer wenn ich versuche hoch zu schauen, werde ich von der Sonne geblendet. Es sieht so aus als würde ich meine Augen zusammenkneifen und gleich anfangen zu weinen. Doch ich habe keinen Grund um zu weinen, denn heute ist ja der beste Tag meines Lebens. Es macht so unglaublich viel Spaß mit meiner Mutter Sachen zu machen, warum konnten wir das nie früher machen? Aber darüber jetzt nachzudenken ist egal, denn ich will den Tag mit meiner Mutter voll genießen.

 

Wir waren jetzt bei jedem Tier und mir gefallen die Elefanten am besten. Mom findet immer noch die Affen am besten, weil sie so lustige Geräusche machen. Mom hat uns Eis gekauft und jetzt sitzen wir im Gras und genießen das schöne Wetter. Ich habe bis jetzt nie gedacht, dass das Leben so toll sein kann. Plötzlich erschrickt sie, als wäre ihr wieder etwas wichtiges eingefallen. Sie sagt, dass wir sofort nach Hause müssen und ich mein Eis auf dem Weg essen soll. Ich kann nicht verstehen, warum sie so etwas gerade jetzt sagt, aber ich mache, was sie will.

 

Als wir zuhause ankommen sehe ich wie schlecht es Mom geht.  Sie sagt ich soll in mein Zimmer gehen und ich höre auf sie. Während ich die Treppe rauf gehe, höre ich sie fluchen: “Verdammt! Wo sind diese blöden Dinger?”
Ich habe sie noch nie so erlebt. Ich bekomme Angst und hoffe, dass nichts schlimmes passiert. Doch dann passiert es. Ich höre wie viele Gläser auf dem Boden zerspringen. Sofort renne ich wieder runter, um zu sehen, was passiert ist. Und dort sehe ich sie. Mom liegt bewusstlos auf dem Boden und ich stehe daneben.

 

“Soll ich die Polizei rufen? Ja. Warum bewege ich mich nicht? Was ist mit Mom passiert?” Es sind so viele Fragen in meinem Kopf. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich will die Polizei anrufen, aber ich kann mich nicht bewegen. Ich stehe da, fange an zu weinen und warte.

 

Später kommt Dad. Es ist jetzt schon mitten in der Nacht. Er kommt zur Türe rein und fragt nach Mom. Als er keine Antwort bekommt, geht er in die Küche. Dort stehe ich, sehe ihn an und er sieht mich an. Dann sieht er Mom auf dem Boden liegen. “Was ist passiert?! Warum hast du nicht die Polizei gerufen?!” Ich konnte ihm nicht antworten. Ich wusste nicht, was ich sagen sollte. Warum habe ich nur nicht die Polizei gerufen? Dad rennt zu Mom, nimmt ihre Hand und hält sie an sein Ohr. Dann fängt er an zu weinen. Ich verstehe das nicht. Doch seit diesem Tag, hasse ich mich selbst.

Ein Gedanke zu “Aufgaben KW 50 (09.12.13-15.12.13)

  1. Ich finde deinen Labyrinth Text gut. Er sagt das aus was du denkst. Ich weiß nicht was ich noch schreiben soll. Ich kann ja nicht bei jedem das Gleiche schreiben. Also Allgemein: Der Text ist dir gut gelungen

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