Das Labyrinth

Dies ist eine Aufgabe zu der Frage “Wie wollen Sie persönlich aus dem Labyrinth des Leidens finden?”. Aufgabenstellung auf dem Mutterblog.

Erst einmal, bin ich nicht der Meinung, dass der Name “Labyrinth des Leidens” passt, da es eher ein “Labyrinth des Lebens” ist, weil man nicht nur leidet auf seinem Weg aus dem Leben. Es gibt im Leben wie in einem Labyrinth Kreuzungen, bei denen man sich entscheiden muss, was man tut, wenn man eine falsche Entscheidung getroffen hat, dann muss man umkehren und von neuem anfangen, was wie eine Sackgasse in einem Labyrinth ist.

Mein Weg, wie ich aus meinem Labyrinth herausfinde, ist erst einmal so gedacht, dass mein Weg möglichst lang ist, weil ich mein Leben solange wie nur möglich haben will und auch genießen will. Meine Divise ist in den meisten Fällen immer ruhig zu bleiben und spontan zu entscheiden, was man machen will. Dies ist aber nur bei kleineren Entscheidungen der Fall. Bei wichtigen Entscheidungen in meinem Leben, gehe ich so vor, dass ich überlege, ob ich schon einmal etwas ähnliches entscheiden musst. Wenn ich damals richtig entschieden habe, dann entscheide ich mich wieder für einen solchen Entscheidungsweg. Wenn ich aber nicht richtig gehandelt habe, dann achte ich darauf, dass ich das, was ich falsch gemacht habe, in der Gegenwart oder Zukunft nicht so mache, wie ich es gemacht habe, weil dies auch Menschen verletzen kann.

Wenn ich nun aber keine Entscheidung dergleichen treffen musste in früheren Entscheidungen, dann entscheide ich mich für das, was meiner Meinung nach am wenigsten Schaden für Zukunft und Gegenwart hat. Auf die Vergangenheit wird erst Rücksicht genommen, wenn mir wichtige Erinnerungen dabei möglicherweise ausgelöscht werden könnten (Gehirnwäsche-Versuchskaninchen etc.).

Wenn ich nun einmal in ein “Tief” in meinem Leben gerate, dann verzweifle ich nicht sofort. Ich lenke mich dann ab mit Freunden und guten Erinnerungen und Dingen, die ich mag. Dadurch vergisst man das ganze Schlechte um sich herum und man fühlt sich viel besser und sieht, dass seine Probleme meistens gar nicht so groß und böse sind, wie sie oft scheinen. Die bewährte Divise lautet tief durchatmen, denn alles wird gut. Es gibt einen wunderschönen Satz, der lautet: “Am Ende wird alles gut, und was noch nicht gut ist, ist auch noch nicht zu Ende”.

So das war’s.

xoxo