Aufgaben KW 50

Pflichtaufgabe 1: Welchen Sinn hat Literatur für mich ?

Für mich ist der Sinn der Literatur von Werk zu Werk ganz unterschiedlich, also kann ich keine allgemeine Definition zu Literatur schreiben, die auf die gesamten Bereiche der Literatur zutrifft. Literatur aber allgemein ist sehr wichtig, je nach den klassischen Bereichen z.B. DramaMärchenRomanBallade, … hat sie Unterschiedlich Aufgaben/Funktionen/ Zwecke … Während der Sinn der Literatur bei einem Märchen zum Beispiel für mich persönlich die Unterhaltung oder/und Belehrung des Lesers ist, kann der Sinn für eine andere Person in einem ganz anderen Bereich liegen. Zutreffend für mich auf die meisten (natürlich nicht auf alle) Literaturbereiche ist der Unterhaltungs- und Weiterbildungszweck, manche Werke können einem Menschen auch helfen, ein besonders schlimmes Erlebnis wie zum Beispiel den Tod eines wichtigen Menschen zu verarbeiten. Aber sehr wichtig ist sie auch um sein Wissen festzuhalten und seine Meinung zu bestimmten Themen auszudrücken.

Zitat: Der Mensch stirbt, deshalb soll er sein Wissen in die Kette des Wissens einbauen um es für folgende Generationen zu erhalten.

Pflichtaufgabe 2: Wenn du einen Satz zu einem Mädchen wie Alaska sagen hättest du können, welcher wäre es gewesen ?

Ich hätte gesagt: Alaska, du bist betrunken, du kannst nicht mehr Auto fahren, geh morgen zum Grab, deine Mutter liebt dich trotzdem.

Dieser Satz hat so tiefe Bedeutung, weil Alaska sicherlich das Gefühl hatte, sie hätte erneut versagt, weil sie den Todestag ihrer Mutter vergessen hat genauso wie sie damals nichts getan hat, als ihre Mutter auf dem Boden lag und kurz davor war zu sterben. Dieser Satz hätte Alaska vielleicht aufgehalten los zu fahren, wodurch sie sich nicht das Leben genommen hätte beziehungsweise der mysteriöse Unfall nicht passiert wäre … Alaskas Mutter liebt Alaska sicherlich trotzdem noch, sie versteht dass die kleine Alaska damals nicht wusste was sie tun muss und sie würde auch nicht wollen, dass Alaska wegen ihr noch betrunken zu ihrem Grab fährt.

Pflichtaufgabe 4: Wie wollen Sie persönlich aus dem Labyrinth des Leidens finden?

Alaska sagt der einzige Weg aus dem Labyrinth sei schnell und direkt, sie wird  höchstwahrscheinlich Suizid/Freitod meinen. Was meiner Meinung nach an sich kein Ausweg ist, weil man einfach keinen Ausweg mehr sucht. Der einfachste Weg, nicht mehr in einem Labyrinth zu sein, ist es, keinen Ausweg zu suchen. Wenn ich nicht weiß, dass ich in einem Labyrinth bin, bin ich es auch nicht. Das Leben ist wunderschön, und man sollte es genießen, und nicht versuchen es durch Suizid oder ähnliches zu beenden, es gibt viele arme und kranke Leute, die sich ein solches Leben wie Alaska wünschen, es zu beenden wäre einfach nur traurig. Wenn man sich trotzdem unwohl fühlt und unzufrieden ist ist es gut sich Hilfe zu suchen, egal ob man mit Freunden oder der Familie über seine Probleme spricht, oder eine Therapie macht, man fühlt sich danach bestimmt besser.

Wahlteil 1: Fanifiction

  • Ich dachte ich schreibe meine Fanfiction über die Szene nachdem Alaska mit ihrem Auto losgefahren ist …

Es gibt jetzt kein Halten mehr. Ich bin betrunken, verärgert und unter 10 Tonnen von Selbsthass begraben.

Ich trat die Kupplung, legte einen höheren Ganz ein, hielt das Lenkrad fester und erhöhte die Geschwindigkeit dieses beschissenen Autos.

Ich kann nicht glauben, dass ich so verdammt dumm sein konnte! Wie könnte ich sie vermisse! Der Todestag  meiner eigenen Mutter! Wie oft versage ich noch? Fuck!

Tränen befleckten meine Augen, so dass alles, was ich sah eine wässrige Unschärfe hatte. Das Radio half mir überhaupt nicht, so schlug ich darauf und schaltete es abrupt ab. Meine Hände zitterten heftig , und ich warf einen Blick auf den Rücksitz – die Tulpen . Die weißen Tulpen lagen unschuldig wieder da. “Mama , ich bin so traurig . Tut mir leid, ich hab es schon wieder verbockt. Verzeih mir . Bitte verzeih mir.” , schluchzte ich , als ich sie vor mir sah.

Der Schmerz in mir wurde stärker und stärker und fing an , mich zu schlagen wie eine Trommel . Ich halte das nicht mehr. Ich bin fertig. Mit allem.

Ein lautes Schluchzen entkam meinem stark berauscht Körper. Mein Kopf fühlte sich an, wie wenn Millionen von Hämmer wurden dagegen schlagen würden. Meine Mutter , der Colonel , der Adler , Takumi , Lara, und Jake, und viele andere Personen taumelten durch meinen Kopf. Ich schlug das Rad vor lauter Frustration.

Ich bog um eine Ecke und sah ihn. Den Weg aus diesem Labyrinth. Der Weg aus dem Labyrinth des Leidens. Eine einfache Fahrt zu meiner Mutter. Meine einzige Chance.

Schnell und direkt.

Ich raste die Straße, eindeutig nicht klar denkend.

Schnell und direkt. Schnell und direkt. Schnell und direkt. Schnell und direkt.

Und ich tat es. Adrenalin stürzte durch meine Adern . Ich prallte mit dem ahnungslosen Streifenwagen zusammen und ich spürte es : Das Rad drückte auf meine Brust, dabei erstickt es mich langsam. Körperlicher Schmerz, nie zuvor hatte ich ein besseres Gefühl.

Ich lächelte.

Ich erkannte.

Ich.

Nur ich.